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Alkohol MPU


Wurde die MPU bei Ihnen aufgrund einer Alkoholauffälligkeit angeordnet, kann entweder die totale Alkoholabstinenz der Schlüssel für ein positives Gutachten sein, oder aber der Nachweis des kontrollierten Trinkens.
Der Gesetzgeber ordnet dann eine MPU an, wenn Zweifel an der Eignung für den Straßenverkehr bestehen. Bei Alkohol liegen diese Zweifel vor, wenn Ihr Führerscheinentzug aus folgenden Gründen stattgefunden hat:

• bestehende Alkoholabhängigkeit
• begründeter Alkoholmissbrauch
• wiederholte Alkoholfahrten ab 0,5 Promille
• Alkoholfahrt mit einem Wert ab 1,6 Promille.

Ob ein Alkoholverzicht gefordert wird, ist abhängig von der individuellen Vorgeschichte. Eine Alkoholabstinenz ist immer dann gefordert, wenn eine Alkoholabhängigkeit vorliegt oder wenn die Fähigkeit zum dauerhaft kontrollierten Umgang mit Alkohol nicht gegeben ist.

Soll die Abstinenz über Urinkontrollen nachgewiesen werden, werden über einen Zeitraum von einem Jahr 6 Urinkontrollen erfolgen.

Da eine Haaranalyse auf EtG allerdings nur für einen Zeitraum von 3 Monaten verwertbar ist, sind für den Nachweis des Alkoholverzichts über ein Jahr 4 Haaranalysen erforderlich.
Ein Alkoholverzicht muss mindestens 6 Monate dokumentiert werden, in der Regel aber eher 1 Jahr. 

Sofern eine Alkoholabhängigkeit vorliegt, ist die Regelforderung ein Jahr (dokumentierter) Abstinenz nach Abschluss einer stationären oder ambulanten Entwöhnungstherapie. Bei ambulanten Langzeitentwöhnungstherapien kann die Abstinenz während der Therapie berücksichtigt werden, wenn diese nachvollziehbar dokumentiert ist. Dennoch muss auch in diesem Fall die nachgewiesene Abstinenz nennenswert länger als 1 Jahr sein und mindestens 12 Monate davon seit Beginn der Therapie liegen.

Für das psychologische Gespräch liegt die Problematik darin, dass man vorweisen muss, nicht noch einmal unter Alkoholeinfluss Auto zu fahren und dass man sein Verhalten grundlegend geändert hat.
Fragestellungen die sich zwar überwiegend darum drehen wie es zu dem Delikt kam und die dazugehörigen Gründe, etwaige Konsequenzen, Vorsätze - können tückisch gestellt werden und hierbei kommt es auf gute Begründung Ihrer Aussagen an
Die geschulten Psychologen erkennen sofort, wenn Sie Ihre Fehler nicht zu 100% einsehen oder zukünftig nicht auf Alkohol in Verbindung mit dem Straßenverkehr verzichten möchten.

Ich bereite Sie bestmöglich vor !!